Merkel in Polen: Recht des Stärkeren nicht akzeptabel

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Bundeskanzlerin Merkel trifft in Kreisau (Krzyzowa) mit der polnischen Regierungschefin Kopacz (r) zusammen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Kreisau (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Verständnis für die besonderen Sorgen Polens angesichts der Lage in der Ukraine geäußert.

Im niederschlesischen Kreisau (Krzyzowa) sprach sie mit Blick auf die Ukraine von einer "fortwährenden Verletzung ihrer territorialen Unversehrtheit". "Sanktionen sind kein Selbstzweck", sagte sie. Deutschland halte weiterhin am Dialog mit Russland fest. Ein "Recht des Stärkeren" sei aber nicht akzeptabel.

Merkel traf auf dem ehemaligen Gut der Widerstandsgruppe Kreisauer Kreis mit der polnischen Regierungschefin Ewa Kopacz zusammen, um an die "Versöhnungsmesse" vor 25 Jahren zu erinnern. Wenige Tage nach dem Mauerfall hatten sich damals Bundeskanzler Helmut Kohl und der erste demokratisch gewählte polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki zum Friedensgruß umarmt. Die Geste wurde zu einem Symbol der Versöhnung beider Völker.

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