Merkel: Warum ich das Sarrazin-Buch nicht lese

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Angela Merkel hat kein ausgeprägtes Interesse am Sarrazin-Buch

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das umstrittene Buch des scheidenden Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin nach eigenen Worten nicht gelesen. Sie erklärt auch, warum das nicht nötig sei.

Die Vorabdrucke hätten ihr gereicht, um “These, Kern und Intention seiner Argumentation“ zu erfassen, sagte Merkel der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

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Sarrazin hatte mit umstrittenen Thesen zur fehlenden Integrationsbereitschaft von Muslimen eine Debatte ausgelöst. Merkel bekräftigte, die Integration von Einwanderern sei ihr “seit langem ein Herzensanliegen“. Eine Gefährdung der Meinungsfreiheit sah sie angesichts der Kritik an Sarrazins Buch und dessen Rückzug aus der Bundesbank nicht. Es handele sich “um die Bewertung eines Zusammenhangs mit öffentlich-rechtlichen Funktionen“.

Sarrazin: Der Provokateur redet Klartext

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dpa

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