40 Millionen Euro für ehemalige DDR-Heimkinder

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Das Foto eines Jugendlichen ist hinter einem Fenster des ehemaligen Geschlossenen Jugendwerkhofes Torgau in der heutigen Gedenkstätte in Torgau zu sehen (Archivbild).

Berlin - Der Bund und die ostdeutschen Länder stellen 40 Millionen Euro für frühere DDR-Heimkinder bereit, die vom SED-Regime systematisch drangsaliert wurden.

Dies teilten das Innen- und Familienministerium am Montag in Berlin mit, wo sie den Bericht “Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“ präsentierten. Zentrales Ergebnis ist, dass Zwang und Gewalt für viele der Säuglinge, Kinder und Jugendlichen in den DDR-Heimen zum Alltag gehörten.

Weiter belegt die Studie, dass in den Spezialheimen der Jugendhilfe “allgemein die Menschenrechte verletzt“ und den Insassen Bildung verweigert wurde. Außerdem wurden sie zur Arbeit gezwungen. Die Erlebnisse haben der Studie zufolge die Lebenschancen der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Viele Betroffene litten noch heute an Traumatisierungen.

dapd

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