Minister für Kontrolle von muslimischen Quartieren

Hannover - Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) setzt sich angesichts der Terrorgefahr für mehr Polizeipräsenz in muslimisch geprägten Wohnquartieren ein.

Schünemann habe für die bevorstehende Innenministerkonferenz in Hamburg einen Fünf-Punkte-Plan zur Terrorbekämpfung erarbeitet, der unter anderem eine stärkere Polizeikontrolle in muslimisch geprägten Quartieren vorsehe, sagte Ministeriumssprecher Klaus Engemann am Mittwoch in Hannover.

Die schlimmsten Anschläge seit dem 11. September

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Lesen Sie dazu:

Terror: Warnung vor Anschlag Ende November

Die Terrorwarnung im Wortlaut

Herrmann: Keine Hinweise für Terror auf Weihnachtsmärkten

Als weitere notwendige Maßnahmen, um Terrorgefahren effektiv zu begegnen, verlange Schünemann in dem Papier Kommunikationsbeschränkungen für sogenannte “islamistische Gefährder“, fügte Engemann hinzu. Diese potenziell gefährlichen Personen könne man zudem durch elektronische Fußfesseln kontrollieren. Auch ein direktes Ansprechen dieser Personen durch Polizeibeamte solle der Prävention dienen. Schünemann setze sich darüber hinaus für eine bessere Kommunikation mit muslimischen Gemeinden ein. Schünemanns Papier solle auf der am (morgigen) Donnerstag beginnenden Innenministerkonferenz als Diskussionsgrundlage dienen und in die Gesamtdebatte über Terrorgefahren eingehen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare