Monti: Italien braucht keine EU-Hilfen

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Italiens Ministerpräsident Mario Monti.

Helsinki - Italien braucht nach Überzeugung seines Ministerpräsidenten Mario Monti keine Finanzhilfen anderer EU-Länder.

Nach einem Gespräch mit seinem finnischen Kollegen Jyrki Katainen sagte Monti am Mittwoch in Helsinki, wichtig sei stattdessen, dass die internationalen Kreditmärkte wieder funktionierten. Auch Katainen äußerte die Überzeugung, dass Italien seine Probleme ohne Finanzhilfen aus der EU überwinden könne.

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Monti verwies darauf, dass Italiens Wirtschaft unter Abzug der derzeit zu hohen Zinskosten Überschüsse erwirtschafte und seine Schuldenlast derzeit vermindere. Finnland will für den Fall von doch erforderlichen Hilfen an Italien aus Rom bilaterale Sicherheiten verlangen, wie Katainen ankündigte. Die Nordeuropäer hatten als einziges Euroland solche Sicherheiten auch von Griechenland und Spanien als Bedingung für ihre Zustimmung verlangt und auch erhalten.

dpa

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