Abschreckung gegen Russland

Nato-Einheiten für Polen und Baltikum ab Mai vor Ort

+
Raketenwerfer "WR-40 Langusta" bei der Nato-Übung "Dragon-15" im Oktober 2015 in Polen. Foto: Tomasz Waszczuk/Archiv

Nach der russischen Annexion der Krim, haben die Nato-Staaten beschlossen zusätzlich Soldaten und Panzer nach Polen und ins Baltikum zu entsenden. Diese sollen nun ab Mai 2017 vor Ort sein.

Brüssel/Split (dpa) - Die neuen Nato-Einheiten für Polen und das Baltikum sollen ab Mai 2017 vor Ort sein. Dies bestätigte ein Nato-Sprecher nach Beratungen hoher Militärs des Bündnisses in Kroatien. Einige Einheiten würden schon vorher stationiert.

Das transatlantische Verteidigungsbündnis hatte im Juli beim Gipfel in Warschau beschlossen, jeweils etwa 1000 Soldaten aus verschiedenen Mitgliedsländern nach Polen, Lettland, Estland und Litauen zu entsenden. Dies ist gedacht als Unterstützung für die östlichen Nato-Länder und als Abschreckung gegen Russland nach der Annexion der Krim 2014.

Die Zeitung "Wall Street Journal" zitierte den tschechischen General Petr Pavel mit den Worten, die Soldaten würden zu unterschiedlichen Zeiten im ersten Halbjahr 2017 stationiert. Die Einsatzregeln unterschieden sich von denen anderer Einheiten in der Region, denn es handele sich nicht nur um eine Präsenz zu Übungszwecken: "Diese Truppe soll als Abschreckung dienen und wenn nötig als Kampftruppe", sagte der General nach Angaben der Zeitung.

Bericht im Wall Street Journal

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Mannheim - Am Montagmorgen wurde am Brühler Rheinufer eine verbrannte Leiche gefunden. Dabei soll es sich um den Landtagsabgeordneten Wolfgang …
Grünen-Politiker tot am Rheinufer aufgefunden

Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

München - Schreckmoment in der Münchner Staatskanzlei: Ein Schwächeanfall hat Ministerpräsident Horst Seehofer bei einer Bürgersprechstunde gestoppt.
Seehofer erleidet erneut Schwächeanfall

Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Havanna - Er war einer der großen Revolutionäre des 20. Jahrhunderts - tief verehrt von den einen, gehasst von den anderen. Jetzt ist der Máximo …
Fidel Castro (90) gestorben - Staatstrauer in Kuba

Kommentare