Nato-Verteidigungsministertreffen zu Kampf gegen IS

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg spricht bei einer Pressekonferenz vor Nato-Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Foto: Olivier Hoslet

Brüssel (dpa) - Vor dem Hintergrund der Syrienkrise und der anhaltenden Spannungen mit Russland kommen die Verteidigungsminister der Nato-Staaten zu Beratungen in Brüssel zusammen.

Deutschland und die Türkei wollen die Bündnispartner bei dieser Gelegenheit dazu auffordern, eine Beteiligung des Bündnisses am Kampf gegen im östlichen Mittelmeer operierende Schlepperbanden zu prüfen. Die USA haben ihrerseits um Unterstützung der Nato für die internationale Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gebeten.

Nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg wird derzeit in Erwägung gezogen, den USA Spezialmaschinen vom Typ Awacs für Einsätze außerhalb des Anti-IS-Kampfes zur Verfügung zur stellen. Die USA könnte dann wiederum ihre eigenen Awacs-Flugzeuge verstärkt über Syrien und dem Irak einsetzen. Die mit moderner Radar- und Kommunikationstechnik ausgestatteten Spezialmaschinen können zur Luftraumüberwachung und als fliegende Kommandozentrale eingesetzt werden.

Als sicher gilt, dass die Verteidigungsminister bei dem zweitägigen Treffen die Weichen für eine noch stärkere Nato-Präsenz in Osteuropa stellen. Damit soll den östlichen Bündnispartnern bei ihrem Wunsch nach mehr Abschreckung gegenüber Russland entgegengekommen werden.

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