Übers Mittelmeer

Neue Routen: Flüchtlinge bei Mykonos aufgegriffen

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Ankunft am Strand von Lesbos: Die Fluchtrouten über das Mittelmeer ändern sich. 

Athen - Die griechische Küstenwache hat im Süden der Insel Mykonos ein Boot mit 38 Flüchtlingen aufgegriffen. Wie die Behörden mitteilten, wurden dabei zwei mutmaßliche Schleuser verhaftet.

Dass die Flüchtlinge so weit westlich gestrandet sind, spricht für den Aufbau neuer Routen der Schmuggler, die versuchen, die Menschen von der Türkei aus direkt nach Italien zu bringen.

Bisher sind Flüchtlingsankünfte auf der bei Touristen beliebten Kykladeninsel Mykonos sehr selten. Meist versuchen die Migranten, auf kürzestem Wege von der türkischen Küste zu den Inseln in der Ostägäis zu gelangen. So kamen von Freitag auf Samstag 106 Menschen auf den Inseln Lesbos und Chios an.

Wie der griechische Flüchtlingsstab mitteilte, beläuft sich die Zahl der Flüchtlinge und Migranten in Griechenland damit nunmehr auf rund 58.000 Menschen.

Auch in anderen Ländern kommen wieder mehr Flüchtlinge an und hoffen auf Weiterreise.

dpa

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