Niedersachsen: CDU behauptet sich 

Hannover - Die CDU hat sich bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen als stärkste Kraft behauptet. Die Christdemokraten erzielten einen Stimmenanteil von 37,0 Prozent.

Das geht aus dem am Montagmorgen vom Landeswahlleiter vorgelegten vorläufigen amtlichen Endergebnis zu den Kreiswahlen hervor. Sie mussten damit im Vergleich zur Kommunalwahl 2006 Verluste hinnehmen, wo sie landesweit 41,3 Prozent erzielten.

Die SPD belegte wie schon 2006 Platz zwei mit 34,9 Prozent (2006: 36,6). Deutliche Stimmgewinne verbuchten die Grünen mit 14,3 Prozent (7,8). Verluste steckte hingegen die FDP ein, die auf 3,4 Prozent kam (6,7). Die Linken erzielten einen Stimmanteil von 2,4 Prozent (0,9). Die Wahlbeteiligung lag bezogen auf die Kreiswahl mit 52,5 Prozent leicht über dem Ergebnis von 2006 (51,7)

Bei den Gemeindewahlen entfielen auf die CDU 37,1 Prozent der Stimmen (2006:41,4). Die SPD kam auf 35,1 Prozent (36,8), die Grünen auf 11,4 Prozent (5,7), die FDP auf 2,7 Prozent (5,2) und die Linken auf 1,4 Prozent (0,2). Die Wahlbeteiligung bezogen auf die Gemeindewahlen lag bei 53,0 Prozent (52,7)

Bei den Kommunalwahlen waren landesweit mehr als 6,5 Millionen Menschen zur Abstimmung über 2.220 neue Kreistage, Stadt-, Gemeinde- oder Ortsräte aufgerufen. In 114 Kommunen oder Landkreisen wurden auch hauptamtliche Bürgermeister und Landräte gewählt.

dapd

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