Niedersachsen testet Strecken-Radar

+
Unter dem Namen "Section-Control" wird Strecken-Radar in Österreich schon seit längerem eingesetzt. Foto: Helmut Fohringer/Archiv

Hannover (dpa) - Der Strecken-Radar, den Niedersachsen zunächst in einem Modellprojekt an der B6 bei Hannover testet, unterscheidet sich von der in Nachbarländern wie Österreich, Italien oder Holland eingesetzten Technik.

Während dort das Abfotografieren der Autos beim Einfahren und Verlassen des kontrollierten Abschnitts für den Datenschutz kein Problem darstellt, muss in Deutschland ein Schritt zwischengeschaltet werden.

Das bei der Einfahrt erstellte Foto wird zunächst verschlüsselt, ebenso wie das zweite Foto beim Verlassen des Abschnitts. Nur wenn der Abgleich beider verschlüsselter Bilder eine Tempoüberschreitung ergibt, wird ein weiteres, klassisches Blitzer-Foto mit dem Gesicht des Fahrers angefertigt. Zur Beweissicherung wird dann auch auf das zwischengespeicherte Originalfoto von der Einfahrt zurückgegriffen.

Hält ein Fahrer sich an das Tempolimit, werden die erfassten Fotos sofort gelöscht, ohne dass es zwischenzeitlich eine Zugriffsmöglichkeit auf die Daten gibt. Schilder sollen deutlich auf den Strecken-Radar hinweisen.

Ministeriumsinfo zum Strecken-Radar

PM zu Pilotversuch an B6

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Für die Länder ist es ein Schlag: Sie schaffen es nicht, ein Verbot der NPD zu erstreiten. Damit ist schon der zweite Versuch gescheitert. Das …
Verfassungsgericht lehnt NPD-Verbot ab

Kommentare