Protestsignal

Nordkorea behält sich neuen Atomtest vor

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Start einer nordkoreanischen Rakete (Archivbild).

Pjöngjang - Als Protestsignal gegen ein US-südkoreanisches Militärmanöver behält sich Nordkorea einen vierten Atomtest vor.

"Wir schließen einen neuen Test zur Stärkung unserer nuklearen Abschreckung nicht aus", erklärte das Außenministerium in Pjöngjang am Sonntag über die amtliche Nachrichtenagentur KCNA.

Grund der Drohung ist eine jährliche Militärübung der US- und der südkoreanischen Streitkräfte. Das Landemanöver mit knapp 15.000 Soldaten begann am Donnerstag. Für Pjöngjang ist der Truppenauflauf eine Provokation. Im vergangenen Jahr hatte Nordkorea aus Protest gegen die Übung gar mit einem Atomangriff gedroht.

In diesem Jahr ließ die Führung des kommunistischen Staates schon vor dem Start des Manövers erst dutzende Kurzstreckenraketen testen, am Mittwoch wurden dann zwei Mittelstreckenraketen vom Typ Rodong abgefeuert. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte dies, wodurch sich Nordkorea zusätzlich provoziert sieht. Bislang hat der Staat drei Mal Atombomben getestet: 2006, 2009 und vergangenes Jahr.

So inszeniert sich Bubi-Diktator Kim Jong Un

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AFP

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