Erst später davon erfahren?

Berater: Obama nicht in Steueraffäre verwickelt

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Barack Obama.

Washington - Ein ranghoher Berater im Weißen Haus hat eine Verwicklung von US-Präsident Barack Obama in die jüngste Affäre um die Steuerbehörde IRS zurückgewiesen.

Obama habe von deren systematischer Überprüfung ultrakonservativer Gruppen erst erfahren, als das Thema in die Nachrichten gekommen sei, sagte Dan Pfeiffer am Sonntag mehreren TV-Sendern. Zudem seien keine hochrangigen Regierungsvertreter in den Entscheidungsprozess für ein Vorgehen gegen konservative Tea-Party-Mitglieder beteiligt gewesen.

Die Republikaner dürfte die jüngsten Äußerungen Pfeiffers jedoch kaum besänftigen. Den jüngsten Skandal sehen sie als einen Beleg dafür, dass Obama die IRS missbraucht habe, um gegen politische Feinde vorzugehen.

Neben der Steueraffäre bereitet der Obama-Regierung auch der Skandal um die Bespitzelung von Journalisten der Nachrichtenagentur AP sowie die Kritik an ihrer Reaktion auf den tödlichen Terrorangriff im libyschen Bengasi Kopfzerbrechen. Zudem riefen die jüngsten Missbrauchsfälle in der US-Armee den US-Präsidenten jüngst auf den Plan.

ap

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