Obama warnt vor Nuklearterroristen

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US-Präsident Barack traf sich vor dem Atom-Gipfel in Washington mit Jacob Zuma, Präsident von Südafrika.

Washington - US-Präsident Barack Obama warnt vor internationalem Nuklearterrorismus. Ab Dienstag findet in Washington ein zweitägiger Atom-Gipfel statt. Auch Angela Merkel ist zu Gast. 

Einen Tag vor Beginn des Gipfels zur Nuklearsicherheit in Washington betonte Obama, es bestehe die “Möglichkeit, dass terroristische Organisationen in den Besitz von Atomwaffen gelangen“. Dies wäre “die größte einzelne Bedrohung der Sicherheit der USA kurz-, mittel- und langfristig“, sagte Obama am Sonntag bei einem Gespräch mit dem südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma.

Ein Jahr Obama: Das hat er geleistet

Ein Jahr Obama - Das hat er geleistet

“Das ist etwas, was die Sicherheitslandschaft dieses Landes und in der ganzen Welt für die kommenden Jahre verändern könnte“, meinte Obama. Zudem hätte ein nuklearer Anschlag etwa in New York, London oder Johannesburg verheerende wirtschaftliche und politische Folgen.

Weiter meinte Obama, Al-Kaida und andere Terrororganisationen versuchten in den Besitz eines Atomsprengsatzes zu kommen. Sie hätten auch keine Bedenken diese Waffe auch einzusetzen, warnte er. Eindringlich fügte Obama hinzu, es gebe eine große Menge nukleares Material in der Welt, das vor Diebstahl nicht genügend gesichert sei.

An dem zweitägigen Gipfel in Washington nehmen auf Einladung von Obama rund 40 Staats- und Regierungschefs teil, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es geht darum zu verhindern, dass terroristische Gruppen in den Besitz von spaltbarem Material kommen und eine Atombombe bauen können. Auftakt der Konferenz ist ein gemeinsames Arbeitsessen Montagabend. Hauptkonferenztag ist Dienstag.

US-Sicherheitsexperten schätzen, dass es weltweit rund 1600 Tonnen hoch angereichertes Material sowie etwa 500 Tonnen Plutonium gibt. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Anfang der 90er Jahre wurden mehrere Versuche von Atomschmuggel aufgedeckt. US-Geheimdienstler gehen auch davon aus, dass Al-Kaida-Terroristen bereits mehrmals versuchten, an Nuklearmaterial heranzukommen.

dpa

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