Wien fordert von Griechen mehr Anstrengung

Österreich will Hilfe für Athen an Asylfrage knüpfen

+
Flüchtlinge aus Pakistan und Bangladesch in einem verlassenen Hotel auf der griechischen Insel Kos.

Wien - Neue Milliarden-Hilfen für Griechenland sollten nach Ansicht der österreichischen Regierung nur dann fließen, wenn sich Athen in der Asylfrage mehr anstrengt.

"Ein stabiles Asylsystem in Griechenland sollte eine Bedingung für ein Hilfspaket für Griechenland sein", sagte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner der Wiener Zeitung "Kurier". So müsse Athen die Flüchtlinge registrieren und ihnen Fingerabdrücke abnehmen.

Außerdem solle die griechische Regierung mit der EU-Asylagentur EASA und mit der Grenzschutzagentur Frontex enger zusammenarbeiten, so die Politikerin von der konservativen ÖVP. Viele Bootsflüchtlinge etwa aus Syrien erreichen zuerst Italien oder Griechenland.

dpa

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare