Ostdeutsche mit wenig Interesse an Bundeswehr

Dresden - Immer weniger junge Ostdeutsche entscheiden sich für einen Dienst in der Bundeswehr. Dabei waren sie in der Vergangenheit überdurchnittlich vertreten. Welche Erklärung die Bundeswehr dafür hat:

Nach Informationen der in Dresden erscheinenden “Sächsischen Zeitung“ ist der Anteil ostdeutscher Rekruten an der Gesamtzahl der einberufenen Freiwilligen und Zeitsoldaten seit 2008 von 34 auf 22 Prozent zurückgegangen.

Der Anteil junger Männer und Frauen aus den fünf neuen Bundesländern, die sich seit Mai für den neuen Freiwilligendienst entschieden haben, liegt sogar nur bei 16 Prozent, berichtete die Zeitung in ihrer Donnerstagausgabe.

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Die Bundeswehr führe diese Entwicklung vor allem auf den starken Geburtenrückgang im Osten zu Beginn der 90er-Jahre und die Abwanderung zurück. In den vergangenen Jahren waren Ostdeutsche in der Bundeswehr deutlich überdurchschnittlich vertreten.

dapd

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