Almasbek gewinnt Präsidentwahl in Kirgistan

Bischkek/Moskau - Internationale Beobachter haben die erste Präsidentenwahl in der zentralasiatischen Republik Kirgistan nach den blutigen Umbrüchen im vergangenen Jahr als fair und frei gelobt. Kritik gab es aber doch.

Auch wenn es insgesamt Mängel gegeben habe, so hätten die Wähler doch friedlich und frei ihren Willen bekunden können, teilte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montag in der Hauptstadt Bischkek mit.

OSZE-Koordinatorin Walburga Habsburg Douglas kritisierte die mangelnde Transparenz bei dem Urnengang, sagte aber auch, dass die 16 Präsidentenkandidaten nicht gegen Gesetze verstoßen hätten.

In der Ex-Sowjetrepublik an der Grenze zu China hatte die Wahlkommission am Montagmorgen den prorussischen Regierungschef Almasbek Atambajew zum Sieger erklärt. Der 55 Jahre alte Sozialdemokrat erhielt demnach rund 63 Prozent der Stimmen. Einige Kandidaten hatten allerdings gegen das Ergebnis protestiert. Auf den Wählerlisten hatten die Namen vieler Bürger gefehlt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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