Peinliche Dirndl-Panne bei G20-Gipfel

Sydney - Zur Begrüßung der Weltelite hat die Stadtverwaltung von Seoul Pappfiguren der G20-Gipfelteilnehmer aufgestellt - mit ihren Nationalfahnen in der Hand und in traditioneller Kleidung. Doch da lief etwas gewaltig schief.

Das Dirndl, das die Südkoreaner dabei der australischen Premierministerin Julia Gillard auf den Leib geschnitten haben, kommt in Canberra gar nicht gut an. Die Delegation beschwerte sich, berichteten australische Medien am Donnerstag.

Dass Gillard im Alpen-Look erscheint, dürfte auf eine weit verbreitete Verwechslung zurückgehen: Österreich heißt auf Englisch Austria und wird oft mit Australia verwechselt. Die Südkoreaner sind nicht die einzigen, denen das passiert: US-Präsident George W. Bush sprach auch von “Austria“, als er 2007 bei einer internationalen Konferenz in Sydney zu Gast war.

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist als Pappmodell ebenfalls im Dirndl dargestellt, mit grünem Rock und roter Schürze.

Ganz viele Dirndl: Promis auf dem Oktoberfest

Promis auf dem Oktoberfest: Busen und Bussis

dpa

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