Es geht um 465,4 Milliarden Euro

Pensionäre kosten Bund immer mehr Geld

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Zwei Rentner sitzen im Schatten des Schlossparks Charlottenburg in Berlin auf einer Bank

Berlin - Die Pensionskosten für Beamte belasten den Bund immer stärker. Die zu erwartenden Kosten beliefen sich Ende 2012 auf 465,4 Milliarden Euro. Das waren 25,4 Milliarden mehr als noch Ende 2011.

Die Belastungen für den Bund wegen Versorgungsleistungen für Beamte im Ruhestand sind weiter gestiegen. Ende 2012 hätten sich die zu erwartenden Kosten für die Pensionen und Beihilfen der heute aktiven Beamten und der Ruheständler bei Bund, Post und Bahn auf 465,4 Milliarden Euro belaufen, berichtete die "Bild"-Zeitung in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf die Vermögensrechnung des Bundes. Das seien 25,4 Milliarden mehr als Ende 2011 gewesen. Der Schuldensaldo der Bundesbilanz stieg demnach in der Folge auf 1,484 Billionen Euro.

Dem Zeitungsbericht zufolge summieren sich die Pensionskosten für Bundesbeamte, Richter und Bundeswehrsoldaten in den nächsten Jahrzehnten auf 160,85 Milliarden Euro. Die Pensionen der Postbeamten werden auf 141,97 Millionen Euro taxiert. Weitere 62,76 Milliarden Euro sind für die Pensionen der Bahnbeamten nötig. Dazu kommen noch 99,84 Milliarden Euro für die Krankenbeihilfe. Der Bund zahlt den Pensionären 70 Prozent der Arzt- und Behandlungskosten. Den Rest müssen die Pensionäre selbst versichern.

Zur Finanzierung der Versorgungskosten hat der Bund eine Rücklage aufgebaut, in die die Beamten einzahlen müssen. Die Rücklage betrug den Angaben zufolge Ende 2012 erst 6,75 Milliarden Euro.

AFP/dpa

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