Weitere Verstrickungen

Petraeus: Frauen mehrfach im Weißen Haus

+
David Petraeus hatte eine Affäre mit seiner Biografin.

Washington - Die beiden Frauen im Zentrum der Petraeus-Affäre werfen neue Fragen auf: Sie hatten offenbar Verbindungen zum Weißen Haus.

Wie US-Medien am Wochenende berichteten, besuchten sowohl die Ex-Geliebte des zurückgetretenen CIA-Chefs David Petraeus, Paula Broadwell, wie auch die ins Zwielicht geratene Freundin der Petraeus-Familie, Jill Kelley, mehrfach Mitarbeiter im Weißen Haus. Keine der beiden habe jedoch Kontakt zu Präsident Barack Obama gehabt. Die Besuche zeigten, dass das Netzwerk der beiden Frauen weit über militärische Kreise hinausreiche, schrieb das „Wall Street Journal“.

Die Affäre Petraeus in Bildern

Die Affäre Petraeus in Bildern

Broadwell, die Biografin von Petraeus, sei 2009 und 2011 mehrfach im Weißen Haus ein- und ausgegangen, um Fachkräfte für die Pakistan- und Afghanistan-Politik zu treffen. Kelley habe dieses Jahr dreimal Angestellte mittelhohen Rangs in Obamas Regierungssitz getroffen. Noch am Wochenende vor der Wahl habe sie dort eine Führung mit ihrer Familie erhalten.

Die Aufenthalte werfen neue Fragen mit Blick darauf auf, inwieweit die beiden in die Affäre verwickelten Frauen Zugang zu geheimen Informationen hatten und welche Rolle sie beim Rücktritt von Petraeus beziehungsweise der Verwicklung des Generals John Allen spielten. Petraeus war am 9. November wegen einer außerehelichen Beziehung mit Broadwell als CIA-Chef zurückgetreten.

dpa

Meistgelesene Artikel

Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Washington - Proteste in aller Welt haben den ersten vollen Amtstag von Donald Trump begleitet. Er selbst ignoriert sie erst einmal - und feuert …
Millionen protestieren gegen Trump - Präsident greift Medien an

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Mexiko-Stadt - Donald Trump regiert, die ersten Aktionen könnten sich gegen Mexiko richten - kein Land hat er mehr attackiert. Dort schwillt bereits …
Anbiedern oder Attacke? Mexiko zittert vor Trump

Kommentare