Politikerin will Kraftausdruck auf Stimmzettel

Madison - Im US-Staat Wisconsin will eine Kandidatin für ein politisches Amt juristisch erzwingen, dass neben ihrem Namen ein rassistischer Kraftausdruck auf dem Stimmzettel steht. Warum:

Ieshuh Griffin, eine Schwarze, die als unabhängige Kandidatin bei der Wahl der Staatsversammlung von Wisconsin antritt, will zur Beschreibung ihrer Person den Ausdruck “NOT the 'whiteman's bitch'“ (zu Deutsch etwa: “NICHT die Schlampe des weißen Mannes“) verwenden. Die zuständige Wahlbehörde lehnte dies ab. Griffin, die ihre Meinungsfreiheit verletzt sah, reichte daraufhin Klage vor einem Bundesgericht in Milwaukee ein. Richter Rudolph Randa wies nun die Klage Griffins zurück, mit der Begründung, sie sei ein Fall für ein Zivilgericht. Griffin kündigte an, ihr Anliegen weiter zu verfolgen - vor einem Zivilgericht.

dapd

Meistgelesene Artikel

Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Berlin -  Seine „Ruck-Rede“ bleibt in Erinnerung. Unermüdlich forderte Roman Herzog die Bürger zu Reformen auf. Nun ist der Altbundespräsident im …
Altbundespräsident Roman Herzog gestorben

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare