Kanzlerin für engere Zusammenarbeit von BA und BAMF

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Nürnberg. Merkel will die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) enger verzahnen. Foto: Nicolas Armer

Nürnberg/Berlin (dpa) - Angesichts steigender Flüchtlingszahlen wollen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) enger zusammenarbeiten. Beide Behörden folgen damit einer Bitte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU).

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur will die Regierung so die Verwaltungsabläufe von der Registrierung der schutzsuchenden Menschen über das Asylverfahren bis hin zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt beschleunigen und besser miteinander verzahnen.

"Die Bundesagentur und das Bundesamt arbeiten schon jetzt bei der Integration von Flüchtlingen eng zusammen. Das soll jetzt weiter intensiviert und der jetzigen Situation angepasst werden", sagte ein Sprecher der Bundesagentur für Arbeit. Er bestätigte damit Teile eines Berichts der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

Nach dpa-Informationen ist der von BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise geleitete Stab aus Mitarbeitern seiner Agentur und des BAMF bereits zu einer Arbeitssitzung zusammengekommen. Weise komme dabei eine informelle Rolle zu und nicht die eines offiziellen Flüchtlingsmanagers oder -koordinators. Weise habe mit seiner pragmatischen Arbeit in der BA gezeigt, dass er für eine solche Funktion geeignet sei. Mit der Nachfolge des zurückgetretenen BAMF-Präsidenten Manfred Schmidt habe die Personalie nichts zu tun.

Der "FAZ" zufolge ist auch im Gespräch, dass bis zu 3000 Mitarbeiter der Bundesagentur zur Unterstützung ins Bundesamt für Migration wechseln. Die Belegschaft des Bundesamtes würde sich damit auf einen Schlag verdoppeln. Beide Behörden haben ihre Zentrale in Nürnberg.

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