Aufregung um Putin mit "blauem Auge"

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Wladimir Putin (58) beim besuch in der Ukraine.

Kiew - Der russische Regierungschef Wladimir Putin (58), begeisterter Judoka, ist in der Ukraine mit einem angeblich “blauen Auge“ aufgefallen.

Der hohe Gast sei schlecht gelaunt und wortkarg gewesen, berichteten Medien in Kiew am Donnerstag nach Putins Besuch. Vertreter russischer Staatsmedien betonten dagegen, dass ihnen nichts Ungewöhnliches an Putins Gesicht aufgefallen sei.

Putins Sprecher Dmitri Peskow wies den Bericht über das “blaue Auge“ zurück. Sein Chef sei müde und bei dem Pressetermin schlecht ausgeleuchtet gewesen, sagte Peskow nach Angaben russischer Agenturen. Dagegen waren ukrainische Reporter der Meinung, dass Putin unter dem linken Auge einen großen blauen Fleck gehabt habe, der nur schlecht mit Make-up abgedeckt worden sei. “Der russische Premier hat während seines Treffens mit seinem ukrainischen Amtskollegen nicht gescherzt, nicht gelacht, wenig gesprochen.

 Er ließ das Abendessen ausfallen und eilte nach Hause“, hieß es auf der Internetseite des ukrainischen TV-Senders TSN. Putins Sprecher wurde dagegen von der russischen Internetzeitung gazeta.ru mit den Worten zitiert: “Die Journalisten haben unrecht, wahrscheinlich fiel nur das Licht so. Dass der Premierminister müde ist, das stimmt aber. Er arbeitet in letzter Zeit sehr viel.“

dpa

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