Salafismus: Hass-Prediger kassiert 1860 Euro Stütze

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Mit der Verteilung von Gratis-Koranen haben die Salafisten für Aufregung gesorgt.

Berlin - Der umstrittene Salafisten-Prediger Ibrahim Abou Nagie bezieht seit Jahren staatliche Leistungen. Und die sind beim dreifachen Vater nicht zu knapp.

“Ich bekomme 1860 Euro pro Monat“, sagte der dreifache Familienvater und frühere Geschäftsmann der Bild-Zeitung (Montag). Damit bestätigte der 47-Jährige einen Bericht der “Stuttgarter Nachrichten“. Die Zeitung hatte die monatlichen Hartz-IV- und Kindergeld-Leistungen allerdings auf 2300 bis 2500 Euro beziffert.

Abou Nagie gilt bei Experten als Hassprediger. Der gebürtige Palästinenser ist nach eigenen Angaben Initiator der umstrittenen Verteilung kostenloser Koran-Ausgaben in Deutschland. Sicherheitsexperten bewerten die Aktion als Propagandamaßnahme, um neue Anhänger zu werben. Abou Nagie ist seit Jahren im Visier des Verfassungsschutzes.

dpa

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