Ramsauer stellt sich im Stromtrassen-Streit gegen Seehofer

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CSU-Chef Seehofer fürchtet den Protest der Bürger gegen Stromtrassen. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Regensburg (dpa) - CSU-Vize Peter Ramsauer stellt sich in der Energiepolitik gegen seinen Parteichef Horst Seehofer. Der frühere Bundesverkehrsminister befürwortet den Bau zweier neuer Höchstspannungstrassen durch Bayern, wie er der Online-Ausgabe der "Mittelbayerischen Zeitung" sagte.

Seehofers Pläne zum Bau von Gaskraftwerken in Bayern seien "Verrat an der gesamten Energiewende".

Bayern brauche selbstverständlich den Strom aus dem Norden, sagte Ramsauer. Neue Gaskraftwerke zu bauen, wäre "eine unverantwortbare, weil unökonomische Variante". Folge wäre eine dauerhafte Subventionierung für den Strom aus Gaskraftwerken, dazu könne man nur ein "glasklares Nein" sagen. Statt des früheren Kohlepfennigs brauche man nun keinen Gaspfennig, sagte Ramsauer.

CSU-Chef Seehofer hatte Ramsauer nach der Bundestagswahl 2013 nicht mehr für einen Posten im Bundeskabinett nominiert.

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