Trump will Neuwahl in Iowa: "Cruz hat Sieg gestohlen"

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Will sich mit seiner Niederlage in Iowa nicht abfinden: Donald Trump will eine Neuwahl. Foto: John Taggart

Mit 17 Bewerbern waren die Republikaner in den US-Wahlkampf gestartet. Nun hört Rand Paul auf - zu schlecht war sein Abschneiden bei der ersten Wahl in Iowa. Wer ist der Nächste?

Washington/Des Moines (dpa) - US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat nach seiner Niederlage bei der Vorwahl in Iowa eine Annullierung des Sieges seines Kontrahenten Ted Cruz gefordert.

Trump warf dem Team von Cruz Betrug vor. "Ted Cruz hat Iowa nicht gewonnen, er hat den Sieg gestohlen", schrieb der Republikaner auf Twitter. Er forderte, die Stimmen für Cruz müssten für ungültig erklärt oder eine Neuwahl anberaumt werden.

Das Cruz-Lager habe noch am Wahltag in Iowa das Gerücht verbreitet, Mitbewerber Ben Carson werde bald aus dem Rennen aussteigen. Diese Fehlinformation habe dazu geführt, dass Anhänger des strenggläubigen Carson den ebenfalls im Christentum verwurzelten Cruz wählten. Der christliche Glaube spielt in Iowa eine große Rolle für die Wahlentscheidung, weswegen auch Trump im Wahlkampf versucht hatte, Bibelfestigkeit zu demonstrieren. Am Dienstag hatte sich Trump noch geehrt von seinem Wahlergebnis gezeigt und sich bei den Bürgern Iowas für das Vertrauen bedankt.

Die Schlussfolgerung im Cruz-Lager fußte offenbar auf einer Äußerung Carsons kurz vor der Wahl, er werde jetzt zunächst nach Hause nach Florida gehen und nicht zum Schauplatz der nächsten Vorwahl in New Hampshire weiterziehen. Später stellte er klar, er habe zu Hause in Florida nur frische Kleidung holen wollen. Carson hatte in Iowa knapp zehn Prozent der Stimmen erhalten. Er war damit im Bereich der Umfragewerte, für eine tatsächliche Wählerwanderung von Carson zu Cruz gab es zunächst keine Anzeichen.

Donald Trump auf Twitter

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