Rechtsruck in Ungarn ist wahrscheinlich

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Oppositionsanhänger in Ungarn. Laut Umfragen wird die konservative Partei bis zu 62 Prozent der Stimmen erreichen.

Budapest - Vor den Parlamentswahlen in Ungarn am kommenden Sonntag verfestigt sich der Trend zu einem gewaltigen Rechtsrutsch. Die konservative Partei kommt laut Umfragen auf 62 Prozent der Stimmen.

Der oppositionelle rechts-konservative Bund Junger Demokraten (FIDESZ) kommt nach der jüngsten, am Dienstag veröffentlichten Meinungsumfrage des Budapester Instituts Szonda-Ipsos auf 62 Prozent der Stimmen. Gegenüber dem Vormonat legte der FIDESZ unter dem Ex-Ministerpräsidenten Viktor Orban demnach um fünf Prozentpunkte zu.

Die derzeit regierende Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) kann nach diesen Umfrageergebnissen lediglich mit 20 Prozent der Stimmen rechnen. Sie konnte sich damit im Vergleich zum Vormonat nicht verbessern. Aussichten auf den Einzug ins Parlament hat der Umfrage zufolge darüber hinaus nur noch die rechtsextreme Jobbik (Die Besseren).

Sie würde auf 13 Prozent der Stimmen kommen, um vier Prozentpunkte weniger, als von Szonda-Ipsos im Vormonat ermittelt. Offenbar gelang es dem FIDESZ, seine Wählerzustimmung auf Kosten der Jobbik zu steigern. In den letzten Wochen hatten die FIDESZ-Medien eine massive Kampagne gegen die Jobbik gefahren, die ihrerseits den FIDESZ mit offen anti-semitischer Rhetorik angriff. Die Umfrage, die zwischen dem 27. März und 2. April durchgeführt wurde, stützte sich auf die Befragung eines repräsentativen Querschnitts von 1500 wahlberechtigten Bürgern. Die Fehlerquote wurde mit 2,5 Prozent angegeben.

dpa

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