Roman Herzog sieht parlamentarische Demokratie in Gefahr 

+
Ex-Bundespräsident Roman Herzog

München - Der frühere Bundespräsident Roman Herzog hält die Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen für zu nicht mehr zeitgemäß.

"Eigentlich müssten wir die Hürde nach oben setzen“, sagte er dem „Focus“. Angesichts immer mehr kleinerer Parteien werde der Bundeskanzler sonst „nicht mehr von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen“. Diese Entwicklung gefährde die parlamentarische Demokratie, warnte Herzog.

Derzeit sind fünf Parteien im Bundestag vertreten: CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke. Nach derzeitigen Umfragen hat die Piratenpartei gute Chancen, bei der nächsten Bundestagswahl als sechste Partei ins Parlament einzuziehen.

Piraten: Was steckt hinter der neuen Partei?

Piraten: Was steckt hinter der neuen Partei?

dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Washington - In seiner Antrittsrede am Freitag hat der neue US-Präsident Donald Trump das amerikanische Volk in den Mittelpunkt gestellt. Hier Trumps …
Im Wortlaut: Was Trump mit erhobener Faust sagte

Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Washington - Was Donald Trump über Russland und die Nato gesagt hat, ließ in Europa Alarmglocken schrillen. Sein künftiger Verteidigungsminister …
Künftiger Pentagon-Chef warnt Trump vor Putin

Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

München - 2017 steht in Deutschland eine Bundestagswahl an. Seit heute steht das Datum fest, an wann die deutschen Bürger den neuen Bundestag wählen.
Bundestagswahl 2017: An diesem Datum wird gewählt

Kommentare