Russland setzt Abrüstungsvertrag mit USA in Kraft

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Der russische Präsident Dmitri Medwedew (r) und US-Präsident Barack Obama (L) vor der Unterzeichnung des Vertrags "New START", ein neues russisch-amerikanisches Abkommen zur Abrüstung, in Prag, Tschechien (Archivfoto).

Moskau - Die russische Staatsduma hat den neuen atomaren Abrüstungsvertrag mit den USA am Dienstag in Kraft gesetzt. In dritter und letzter Lesung stimmte das Parlament in Moskau mehrheitlich für das historische Abkommen.

Der Vertrag zur Reduzierung strategischer Offensivwaffen (Start) gilt als die wichtigste Vereinbarung zur nuklearen Abrüstung der beiden größten Atommächte seit 20 Jahren. Der US-Senat hatte die Vereinbarung vor Weihnachten ratifiziert.

Der Start-Vertrag verpflichtet beide Staaten, die Zahl der stationierten Atomsprengköpfe innerhalb der nächsten sieben Jahre von je 2200 auf 1550 zu reduzieren. Die stationierten Trägersysteme sollen auf jeweils 700 begrenzt werden.

Diese Länder haben Atomwaffen

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Russland hat dem Dokument wie die USA eine Zusatzerklärung beigefügt. Demnach will Moskau den Vertrag nur einhalten, wenn die Sicherheit des Landes nicht durch neue Rüstungsinitiativen der USA bedroht werde. Wegen früherer US-Pläne für eine Raketenabwehr in Mitteleuropa hatte Russland die Ratifizierung des 1993 unterzeichneten Start-II-Vertrags platzen lassen.

US-Präsident Barack Obama und Kremlchef Dmitri Medwedew hatten den neuen Vertrag bereits im vergangenen Jahr in Prag unterzeichnet. Er tritt aber erst mit der Ratifizierung durch die beiden Parlamente in Kraft.

dpa

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