Russland will Syrien-Resolution unterstützen

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Baschir Assad (l.) wird nicht mehr auf die Hilfe des russischen Außenministers Sergej Lawrow setzen können. Dieser kündigte an eine UN-Resolution zu unterstützen.

Moskau - Monatelang sperrte sich Russland gegen eine UN-Resolution. Jetzt wollen sie eine solche unterstützen, stellen aber Bedingungen.

Russland will eine UN-Resolution zur Beendigung der Gewalt in Syrien unterstützen. Die Resolution müsse die Vorschläge des Sondergesandten Kofi Annan aufgreifen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Moskau. Annans Ansatz sei als Grundlage für eine Beilegung der Krise zu verstehen und nicht als Ultimatum. Annan hatte sich in diesem Monat zwei Mal mit dem syrischen Präsidenten Baschar Assad getroffen und Vorschläge zur Lösung des Konflikts unterbreitet.

„Wichtig ist, dass die Vorschläge von Kofi Annan öffentlich gemacht werden“, betonte Lawrow. Die Führung in Moskau setze sich weiterhin für eine Einigung zwischen der syrischen Bevölkerung, der Regierung und der Opposition ein. Russland hatte immer wieder deutlich gemacht, nur eine Resolution mitzutragen, die alle Seiten des Konflikts zum Gewaltverzicht und zu gemeinsamen Verhandlungen aufruft.

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Zudem fordert die Vetomacht eine Garantie, dass eine militärische Einmischung wie zuletzt etwa in Libyen ausgeschlossen wird. Lawrow kritisierte, dass über Syriens Nachbarländer weiter Waffen zur Unterstützung der Opposition eingeschleust würden. Die jüngsten Anschläge in Syrien sowie die Bewaffnung von Regierungsgegnern seien eine „Provokation“, um die Anstrengungen von Kofi Annan platzen zu lassen, sagte Lawrow. Wichtig sei nun vor allem auch die Bereitstellung von humanitärer Hilfe.

Die Vorschläge wurden nicht veröffentlicht. Russland hat gemeinsam mit China im Sicherheitsrat bisher eine UN-Resolution zu Syrien verhindert.

dapd/dpa

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