Sarkozy und Merkel stimmen sich über Griechenland-Kurs ab

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy (r.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Paris - Deutschland und Frankreich haben sich kurz vor dem Sondertreffen der Euro-Finanzminister zur Griechenland-Krise noch einmal abgestimmt.

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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy telefonierte am Samstagvormittag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die beiden hätten denselben Blick auf die Lage und seien entschlossen, schnell zu handeln, um den Unterstützungsplan umzusetzen, teilte der Élyséepalast in Paris mit. Sobald das dreijährige Programm zwischen den griechischen Behörden, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) unter Dach und Fach sei, könne es losgehen.

Sarkozy und Merkel wollen nach Angaben aus dem Élysée zudem in den kommenden Tagen Initiativen auf den Weg bringen, um die Kontrollmechanismen innerhalb der Eurozone zu verbessern und die Arbeiten im Kampf gegen Spekulationen voranzutreiben. Zusätzlich solle es Vorschläge zur Regulierung von Rating-Agenturen geben.

Der Notfallplan für das finanziell schwer angeschlagene Griechenland, den die Regierung in Athen mit dem IWF, der Europäischen Zentralbank und der EU-Kommission aushandelt, sollte bis spätestens Sonntag festgezurrt werden. Am Sonntagnachmittag wollten sich auch die Euro-Finanzminister bei einem Sondertreffen in Brüssel mit dem Rettungspaket befassen. Die Minister müssen nach bisheriger Abmachung einstimmig entscheiden, ob der Hilfsplan der Euro-Länder für Griechenland umgesetzt wird.

dpa

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