Sarrazin betont Recht auf freie Meinungsäußerung

Berlin - Der umstrittene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat seine Kritiker zu einer fundierten Diskussion aufgerufen. “Ich lade alle ein, Unstimmigkeiten in meiner Analyse zu finden.“

Das werde aber nicht einfach sein. Der der SPD angehörende 65-Jährige fügte hinzu, er habe als Bundesbankvorstand das Recht, sich frei zu äußern. Er werde auch in einem Jahr noch im Amt sein. Vorab veröffentlichte Passagen hatten mit Thesen zur Integration Empörung und Abberufungsforderungen ausgelöst. Bundesbank-Chef Axel Weber will sich am Nachmittag äußern.

Sarrazin warnt in seinem Buch davor, dass die Deutschen zu “Fremden im eigenen Land“ werden könnten. Vorgestellt wurde das Buch von der türkischstämmigen Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek. Vor der Tür protestierten etwa 150 Menschen gegen Sarrazin.

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