Schnelleres Internet für Soldaten in Afghanistan gefordert

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Ein deutscher Soldat surft im Internet. Der Wehrbeauftragte des Bundestages kritisiert eine mangelnde Internetverbindungen für Soldaten in Afghanistan.

Berlin - Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus (FDP), fordert bessere Internetverbindungen für die deutschen Soldaten in Afghanistan.

“Die jetzt vorgesehenen Angebote für Telefonie und Internet sind absolut unzureichend“, kritisierte er in der “Bild“-Zeitung (Donnerstag). “Unsere Soldatinnen und Soldaten haben ein Recht darauf, mit ihren Familien auch per Internet und Skype Kontakt zu halten.“ Der Anbieter Skype ermöglicht kostenlose Internetanrufe.

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Was dürfen deutsche Soldaten in Afghanistan?

Die Soldaten sollen nach Angaben der Zeitung auch künftig nur zweimal pro Woche 15 Minuten telefonieren dürfen. Die Qualität der Internetverbindung verbessere sich nicht, auch eine Flatrate sei nicht vorgesehen.

Vor wenigen Tagen gab es Kritik an früheren Plänen der ARD, ihr Programm für die Soldaten in Afghanistan abzuschalten. Die ARD will den Sendebetrieb nun aber wieder aufnehmen.

dpa

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