Schockenhoff will in stationäre Therapie

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Andreas Schockenhoff

Weingarten - Der alkoholkranke Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff gibt den CDU-Bezirksvorsitz Württemberg-Hohenzollern ab. Er will sich in eine stationäre Therapie begeben.

Schockenhoff werde im Oktober nicht mehr für den Posten kandidieren, teilte ein Parteisprecher am Samstag mit. Der 54-Jährige, gegen den wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahrerflucht ermittelt wird, wolle sich in eine stationäre Therapie begeben.

Während Schockenhoffs Abwesenheit werden seine Aufgaben zunächst von seinen beiden Stellvertreterinnen übernommen, der Europaabgeordneten Elisabeth Jeggle und der frühere Sozialministerin Monika Stolz. Der Sprecher verwies darauf, dass sich Schockenhoff bereits unmittelbar nach der Landtagswahl Ende März entschlossen habe, nach elf Jahren an der Spitze des Bezirksverbands nicht wieder anzutreten.

Schockenhoff hatte mit einem Alkoholpegel von mehr als zwei Promille nach dem Kreismusikfest in Baindt vor einer Woche beim Ausparken ein Auto beschädigt und war dann weggefahren. Der CDU-Politiker räumte später ein Alkoholproblem ein.

dapd

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