Seehofer: CSU steht zu Wulff

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Horst Seehofer.

Erding - CSU-Chef Horst Seehofer hat sich zum Fortbestand der schwarz-gelben Berliner Regierungskoalition bekannt und Christian Wulff (CDU) als Bundespräsidentenkandidaten Unterstützung zugesagt.

“Die CSU steht, und das sowohl zum Bundespräsidentenkandidaten wie auch zum Sparpaket“, sagte Seehofer am Samstag vor Beginn eines Bezirksparteitages der oberbayerischen CSU. Was an guter Politik beschlossen worden sei, “müssen wir gutreden“, sagte der CSU-Vorsitzende mit Blick auf kritische Äußerungen aus den Reihen der Union und der FDP. Die Koalition schickt Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) ins Rennen um die Wahl des neuen Bundespräsidenten.

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Wulff kann sich aber nicht auf die volle Unterstützung aus seinem Lager verlassen. Für SPD und Grüne tritt Joachim Gauck an.

Seehofer gibt sich im Gesundheitsstreit versöhnlich

Gleichzeitig schlug Seehofer im koalitionsinternen Streit um die Gesundheitspolitik versöhnlichere Töne an. “Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Seehofer am Samstag vor Beginn eines Bezirksparteitages der oberbayerischen CSU. “Ich bin zuversichtlich, dass das zu einem guten Ergebnis kommen wird“.

In Berlin hatten die Gesundheitsexperten der Koalition bis zum Samstagmorgen über die Eindämmung des Defizits im Gesundheitswesen und über eine längerfristige Reform beraten. Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) rechnet mit steigenden Belastungen für die gesetzlich Versicherten. Dabei deutet sich eine Weiterentwicklung der Zusatzbeiträge an. Die CSU lehnte aber bis zuletzt Vorschläge von Rösler für eine zusätzliche Pauschalprämie von durchschnittlich 30 Euro im Monat kategorisch ab.

dpa

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