Seehofer: Verschenken der Bayern LB-Tochter war richtig

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Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer ( CSU)

München - Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat die Entscheidung seiner Regierung von Ende 2009 verteidigt, die marode Bayern LB-Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) an Österreich zu verschenken.

Es sei damals sein Wunsch gewesen, “alles zu versuchen, dieses Fass ohne Boden zu schließen“, sagte Seehofer am Mittwoch im Bayern LB-Untersuchungsausschuss des Landtags. Und er sei am Ende froh über das erzielte Ergebnis gewesen. “Ich bin heute noch mehr überzeugt, dass es richtig war“, fügte der Ministerpräsident hinzu.

Die Landesbank hatte die schwer angeschlagene HGAA Ende 2009 zum symbolischen Preis von einem Euro an Österreich abgegeben. Der HGAA- Fehlkauf aus dem Jahr 2007 bescherte den bayerischen Steuerzahlern am Ende einen Verlust von mehr als 3,7 Milliarden Euro. Seehofer ist der 80. und letzte Zeuge, der im Untersuchungsausschuss befragt wird.

dpa

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