Sex, Drugs & Rock'n Roll im saudischen Königshaus

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Wikileaks veröffentlicht einen Bericht über Partys im saudischen Königshaus.

Riad - Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat ein Dokument veröffentlicht, das von ausschweifendem Drogen- und Alkoholkonsum im saudischen Königshaus berichten. Also alles, was im Koran verboten ist.

Ein Memo, das angeblich aus der amerikanischen Botschaft in Saudi-Arabien stammen soll, enthällt Informationen von ausschweifenden Partys in den Palästen der saudischen Königsfamilie. Dabei soll reichlich Alkohol geflossen sein, auch Drogen und Prostitution habe es gegeben, steht in dem Wikileaks-Dokument.

Klingt, als ginge es um den italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi, der ähnliche Partys feiert und damit für immer weniger Empörung sorgt. Doch in diesem Fall ist die Angelegenheit etwas delikater, denn in Saudi-Arabien leben die Menschen nach den Gesetzen des Koran. Alkohol, Drogen und Prostitution sind verboten. Bürger, die beim Alkoholtrinken erwischt werden, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen. Schnell werden Menschen, die sich nicht an das Gesetz halten, in Saudi-Arabien ausgepeitscht.

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Das Dokument auf Wikileaks erläutert weiter, wie die Partys in dem islamischen Land aussehen. Unterschiede zu westlichen Partys gebe es quasi nicht, allerdings müssten sie zwingend hinter verschlossenen Türen stattfinden und seien nur für Reiche zugänglich. Die Religionspolizei, die es in Saudi-Arabien gibt, halte Abstand von diesen Partys, vor allem, wenn Mitglieder der saudischen Königsfamilie beteiligt seien, schreiben die US-Diplomaten. Das ist laut des Wikileaks-Dokumenten aber nicht schwierig, weil bis zu 10.000 Mitglileder der Königsfamilie von unterschiedlichem Rang in Saudi-Arabien leben.

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