Datenskandal-Enthüller

Snowden wartet weiter auf Asyl in Russland

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Datenskandal-Enthüller Edward Snowden hat in Russland Asyl beantragt.

Moskau - Der US-Geheimdienstexperte Edward Snowden wartet weiter auf vorläufiges Asyl in Russland und erwägt nach Informationen von Menschenrechtlern seine Weiterreise nach Lateinamerika.

Am wichtigsten sei aber, dass er zunächst den Flüchtlingsstatus in Moskau bekomme, teilte Sergej Nikitin von der Organisation Amnesty International am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge mit. Der von den USA wegen Geheimnisverrats gejagte 30-jährige Amerikaner hatte am Dienstag vorläufiges Asyl beantragt.

Die Migrationsbehörde bearbeitet den Antrag des Computerspezialisten, der das US-Ausspäh- und Datenprogramm „Prism“ aufgedeckt hatte und deshalb von den US-Behörden gesucht wird. Dass Russland dem Gejagten Schutz gewährt, belastet das ohnehin gespannte Verhältnis zwischen Russland und den USA. Die von Washington verlangte Auslieferung Snowdens lehnt Moskau ab.

Fünf Fakten rund um Skandal-Enthüller Snowden

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Der IT-Experte war am 23. Juni von Hongkong mit einer Maschine der russischen Gesellschaft Aeroflot nach Moskau geflogen. Nachdem die USA seinen Pass annullierten, konnte Snowden seine geplante Weiterreise nach Kuba nicht antreten und soll sich weiter im Transitbereich des Flughafens Scheremetjewo aufhalten.

dpa

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