Spaenle: Soziale Kluft an Schulen verkleinern

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Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat Defizite bei der Chancengerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem eingeräumt - trotz des Spitzenplatzes im Bildungsvergleich der Länder.

München - Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat Defizite bei der Chancengerechtigkeit im bayerischen Bildungssystem eingeräumt - trotz des Spitzenplatzes im Bildungsvergleich der Länder.

“Das besonders Erfreuliche ist, dass Schüler aller Schularten diese Spitzenergebnisse erzielen“, sagte Spaenle am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. “Das ist aber verbunden mit einem klaren Handlungsauftrag, die Teilhabegerechtigkeit zu verbessern.“ Die Staatsregierung setze auf individuelle Förderung, um soziale Nachteile von Kindern aus sozial schlechter gestellten Haushalten und Zuwandererfamilien zu verbessern.

Bayern und Baden-Württemberg sind die Sieger des neuen Ländervergleichs, der den bisherigen PISA-Ländervergleich ablöst. Bundesweit getestet wurden die Leistungen von 41 000 Schülern der 9. Klasse in Deutsch und Englisch. In Bayern ist aber auch das soziale Bildungsgefälle besonders ausgeprägt: Akademikerkinder haben im Vergleich mit Facharbeiterkindern eine sechsmal bessere Chance auf den Besuch einer höheren Schule.

dpa

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