Diskussion über Buchhonorare

SPD-Linke im Bundestag verteidigt Steinbrück

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Die Parlamentarische Linke in der SPD-Bundestagsfraktion hat Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Diskussion über seine Buchhonorare verteidigt.

Berlin - Die Parlamentarische Linke in der SPD-Bundestagsfraktion hat Kanzlerkandidat Peer Steinbrück in der Diskussion über seine Buchhonorare verteidigt.

Ihr Sprecher Ernst Dieter Rossmann sagte, die ganze Debatte gleiche einer „Hexenjagd“. Sie sei absurd, sagte er der „Hannoversche Allgemeinen Zeitung“ (Montag). „Seit wann ist es diskriminierend, wenn man erfolgreiche Bücher schreibt.“ Man könne bei Vorträgen noch sagen, dass vielleicht eine Abhängigkeit vom Auftraggeber entstünde. „Wie es bei Büchern eine Abhängigkeit geben könnte, erschließt sich mir nicht“, sagte Rossmann.

Nach Medienberichten vom Wochenende verdiente Steinbrück nicht nur die von ihm selbst veröffentlichten rund 1,25 Millionen Euro für Vorträge. Er soll auch eine weitere runde halbe Million Euro an Buchhonoraren erhalten haben. Insgesamt soll die Höhe seiner Nebeneinkünfte in der laufenden Wahlperiode bei rund 2 Millionen Euro liegen.

dpa

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