Nach Bundestagswahl

SPD-Linke liebäugeln für 2017 mit Minderheitsregierung

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Der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch bringt die Bildung einer sozialdemokratisch geführten Minderheitsregierung ins Gespräch.

Berlin - Für die Zeit nach der Bundestagswahl 2017 bringt der linke Flügel der SPD-Bundestagsfraktion die Bildung einer sozialdemokratisch geführten Minderheitsregierung ins Gespräch.

Eine Minderheitsregierung dürfe "kein Tabuthema" sein, sagte Matthias Miersch, Sprecher der Parlamentarischen Linken (PL), der "Welt am Sonntag". Er plädiert dafür, eine politische Alternative zur bisherigen schwarz-roten Regierung zu suchen.

Neben einer Minderheitsregierung hält Miersch demnach Koalitionen mit Grünen, Linken und der FDP für möglich. Nach der nächsten Bundestagswahl in gut einem Jahr dürfe es "keine Große Koalition mehr geben", sagte Miersch: "Die Zeit der Junior-Partnerschaft muss vorbei sein." Der SPD-Politiker fügte hinzu: "Wir müssen Merkels Kanzlerschaft 2017 beenden."

dpa

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