SPD-Politikerin will Internet-Pranger für Freier

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Werden Freier bald an einen Pranger im Internet gestellt?

Berlin - Ein Freier gabelt in Berlin eine Prostituierte auf, sie steigt in sein Auto. Wenig später ist diese Szene als Film im Internet zu sehen. Für jeden - auf der ganzen Welt. Genau das fordert jetzt eine SPD-Politikerin. 

Nach einem Bericht des Berliner Kurier will die SPD-Bezirksverordnete Margrit Zauner (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) Freier mit Überwachungskameras filmen lassen und die Bilder dann ins Internet stellen. Sozusagen als moderne Art des Prangers! Auch das Autokennzeichen soll deutlich lesbar sein.

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Hintergrund ist der ausufernde Strich in der Kurfürstenstraße in Berlin. "Man kann ihn nicht verbieten, das hilft nichts. Die Straße bleibt Angebotsort", wird Zauner zitiert. Daher regt sie an: "Wer eine sexuelle Dienstleistung kauft, soll darüber nachdenken, ob er diesen Kauf auch vor der eigenen Haustür tätigen würde."

ole

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