Städte: Bund soll Unterkunftskosten für Flüchtlinge zahlen

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Ein Polizist zwischen künftigen Wohncontainern für Flüchtlinge. Durch den massiven Zuzug enstehen den Kommunen hohe Kosten. Foto: Sebastian Kahnert

Berlin (dpa) - Der Deutsche Städtetag hat den Bund aufgefordert, komplett die zusätzlichen Unterkunftskosten im Hartz-IV-System zu übernehmen, die durch den Flüchtlingszuzug entstehen.

Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" bezifferte seine Präsidentin Eva Lohse diese zusätzlichen Ausgaben für die Kommunen auf 800 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Die durch Flüchtlinge bedingten höheren Unterkunftskosten dürften nicht bei den Städten hängen bleiben, sagte Lohse. Die Kommunen erfüllten bereits viele Aufgaben bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

"Wir erwarten deshalb, dass der Bund diese Ausgaben nicht nur zu gut einem Drittel trägt, sondern zu hundert Prozent", sagte die Oberbürgermeisterin von Ludwigshafen.

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