Separatisten in Ostukraine erklären Minsker Abkommen für gescheitert

Separatistenführer Alexander Sachartschenko (M.) macht sich ein Bild von der Lage in Donezk. Foto: lexander Ermochenko
1 von 6
Separatistenführer Alexander Sachartschenko (M.) macht sich ein Bild von der Lage in Donezk. Foto: lexander Ermochenko
In der ostukrainischen Stadt Donezk halten die Kämpfe an. Foto: Alexander Ermochenko
2 von 6
In der ostukrainischen Stadt Donezk halten die Kämpfe an. Foto: Alexander Ermochenko
Aufräumen nach dem Granateneinschlag an einer Bus-Haltestelle in Donezk. Foto: James Sprankle
3 von 6
Aufräumen nach dem Granateneinschlag an einer Bus-Haltestelle in Donezk. Foto: James Sprankle
Trümmerfeld in Donezk: Die Gewalt in der Ostukraine geht weiter. Foto: Alexander Ermochenko
4 von 6
Trümmerfeld in Donezk: Die Gewalt in der Ostukraine geht weiter. Foto: Alexander Ermochenko
Pro-russische Rebellen auf einem Panzer in der Innenstadt von Donezk. Foto: Alexander Ermochenko
5 von 6
Pro-russische Rebellen auf einem Panzer in der Innenstadt von Donezk. Foto: Alexander Ermochenko
Mindestens 13 Menschen starben, als die Handgranate an einer Bushaltestelle explodierte. Foto: Alexander Ermochenko
6 von 6
Mindestens 13 Menschen starben, als die Handgranate an einer Bushaltestelle explodierte. Foto: Alexander Ermochenko

Donezk (dpa) - Nach neuen blutigen Gefechten in der Ostukraine haben die prorussischen Aufständischen die Friedensvereinbarungen von Minsk für gescheitert erklärt.

Dies bedeute aber nicht, dass es keine weiteren Gespräche geben werde, sagte Separatistenanführer Eduard Bassurin in Donezk Agenturen zufolge. Vertreter der ukrainischen Führung und der Aufständischen hatten sich in der weißrussischen Hauptstadt Minsk im September etwa auf eine entmilitarisierte Pufferzone geeinigt, die nie eingerichtet wurde.

Zuvor hatte bereits Separatistenchef Alexander Sachartschenko weiteren Treffen der sogenannten Minsker Kontaktgruppe eine Absage erteilt. Er wolle nur mit Präsident Petro Poroschenko verhandeln, hieß es. Zudem hatte Sachartschenko eine Großoffensive angekündigt.

In Kiew begann ein Prozess wegen der Todesschüsse auf dem Unabhängigkeitsplatz (Maidan) vor einem Jahr. Angeklagt sind zwei Angehörige der mittlerweile aufgelösten Polizeieinheit Berkut. Ihnen wird vorgeworfen, für den Tod von 39 Demonstranten mitverantwortlich zu sein. Bei einer Verurteilung droht ihnen lebenslange Haft.

Mehr zum Thema:

Meistgesehene Fotostrecken

Bilder: Laster rast in Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

Berlin - Auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin ist am Montagabend ein Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Zahlreiche Menschen wurden getötet und …
Bilder: Laster rast in Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz

Zum Tod von Roman Herzog: Bilder aus seinem Leben

Berlin - Der frühere Bundespräsident Roman Herzog ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Herzog war von 1994 bis 1999 der siebte Bundespräsident.
Zum Tod von Roman Herzog: Bilder aus seinem Leben

Berlin trauert um die Opfer des Anschlags - Die Bilder

Berlin - Am Montagabend ist ein Lkw in einen Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz gerast und hat 12 Menschen in den Tod gerissen. Die …
Berlin trauert um die Opfer des Anschlags - Die Bilder

Kommentare