Studie: Ärzte sparen auf Kosten der Patienten‎

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Sprechstunde beim Arzt (Archivbild):  Eine Studie zeigt, dass Ärzte aus Kostendruck oft auf eine nötige Behandlung‎ verzichten.

Berlin - Jeder zweite Arzt in Deutschland musste aus Kostengründen schon auf medizinisch notwendige Behandlungen verzichten.

Das berichtet die “Bild“-Zeitung (Onlineausgabe) unter Berufung auf eine Gesundheitsstudie des Instituts Allensbach und MLP. Darin wurden bundesweit 524 Mediziner befragt.

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Auch viele Patienten hätten der Studie zufolge den Eindruck, dass es bei der Behandlung Einschränkungen gibt. Demnach hatten 35 Prozent der 1.800 befragten Bürger beim Arzt schon einmal das Gefühl, dass ihnen bestimmte Behandlungen oder Medikamente kostenbedingt vorenthalten wurden. Bei den gesetzliche Krankenversicherten würden 38 Prozent Einschränkungen bei der Behandlung sehen, unten den privat Krankenversicherten seien es 9 lediglich Prozent.

dapd

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