Syrien-Krise: Putin will G20 nicht mit Themen überladen

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Kremlchef Wladimir Putin plant am Rande des G20-Gipfels mehrere bilaterale Treffen. Foto: Yuri Kochetkov

Wladiwostok (dpa) - Vor dem G20-Gipfel in China hat der russische Präsident Wladimir Putin davor gewarnt, das Treffen mit politischen Themen zu überladen.

Das G20-Format sei vor allem eine Plattform für Gespräche über die Weltwirtschaft, sagte Putin einer Mitschrift des Kremls zufolge in einem Interview der Agentur Bloomberg. "Wenn wir irgendwelche Streitigkeiten oder wichtige Fragen der Weltpolitik hineinnehmen, dann überfrachten wir die Tagesordnung der G20", sagte Putin nach den Angaben vom Freitag. Für Gespräche über Syrien und weitere Konfliktregionen gebe es andere Formate wie den UN-Sicherheitsrat, betonte Putin.

Der Kremlchef plant am Rande des G20-Gipfels (4./5. September) mehrere bilaterale Treffen. Mit Kanzlerin Angela Merkel will er am Montag sprechen, mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan ist ein Austausch an diesem Samstag geplant. Zudem sind nach Kremlangaben Beratungen mit Chinas Staatschef Xi Jinping und der britischen Premierministerin Theresa May geplant. Auch ein Treffen mit US-Präsident Barack Obama ist nicht ausgeschlossen.

Mitschrift des Interviews beim Kreml

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