Außenminister vor UNO

Terror-Kampf: Syrien wirft USA "Doppelmoral" vor

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Syriens Außenminister Walid al-Muallem am Montag vor der UN-Vollversammlung in New York.

New York - Bomben gegen IS und Geld für Assad-Gegner: Syrien hat den USA „Doppelmoral“ im Kampf mit Terroristen vorgeworfen.

Auf der einen Seite bekämpfe die Regierung in Washington Terrorgruppen wie die Miliz Islamischer Staat. „Auf der anderen Seite unterstützt sie Gruppen mit Geld, Waffen und Ausbildung, die sie „moderat“ nennen. Das ist das Rezept für Gewalt und Terrorismus“, sagte Außenminister Walid al-Muallem am Montag vor der UN-Vollversammlung in New York.

Syrien hat alle oppositionelle Kräfte schon lange vor Beginn des Bürgerkriegs stets als Terroristen bezeichnet, selbst friedliche Demonstranten. Jetzt sagte Al-Muallem, sein Land fühle sich bestätigt. „Wir haben seit dreieinhalb Jahren vor den Terroristen gewarnt.“ Sein Land sei bereit, am internationalen Kampf gegen den Terror teilzunehmen. „Aber das muss im vollen Respekt vor dem Leben Unschuldiger und in vollem Respekt der nationalen Souveränität geschehen.“

Al-Muallem nannte die Terrormiliz Islamischer Staat „ein Monster, das auf Irak, Syrien und Libanon losgelassen wurde“. Sie sei die gefährlichste Terrororganisation, berücksichtige man ihre Finanzierung und ihre Brutalität. „Sie vergewaltigen, versklaven und verkaufen Mädchen, sie enthaupten Menschen - und die Welt steht tatenlos daneben.“ Der IS werde sich nicht auf Syrien und den Irak beschränken. „Er wird sich überall ausbreiten, wenn er nicht gestoppt wird, zuerst in Europa und Amerika.“

Das ist die Terrorgruppe ISIS

Terrorgruppe in Syrien: Das will der Islamische Staat

dpa

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