Tibetischer Ex-Mönch zündet sich selbst an

Peking - Ein ehemaliger tibetischer Mönch hat sich aus Protest gegen die chinesische Herrschaft in Tibet im Südwesten Chinas selbst angezündet. Der Teenager überlebt schwerverletzt.

Der 19 Jahre alte Mann habe überlebt, aber schwere Brandverletzungen erlitten, teilten exiltibetische Gruppen am Sonntag mit.

Den Angaben zufolge hat sich der frühere Mönch in der Stadt Aba in der Provinz Sichuan am Samstagmittag angezündet. Zeugen berichteten, der junge Mann habe Parolen wie “Freiheit in Tibet“ gerufen. Bis Juni 2010 war er Mönch in dem Kloster Kirti am Stadtrand von Aba.

Immer wieder schreiten tibetische Mönche zur Selbstverbrennung. Im März und August starben zwei Mönche bei solchen Protestaktionen. Seit September zündeten sich mindestens fünf Mönche an. Am Freitag hatten Exiltibeter in der indischen Hauptstadt Neu Delhi gegen die Besatzung ihrer Heimat protestiert.

dpa

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