Timoschenko: Tumult am dritten Verhandlungstag

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Das Gericht hat Timoschenko einen Krankentransport ins Gericht verweigert

Kiew - Der dritte Verhandlungstag des Berufungsverfahrens gegen die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko hat mit Tumulten begonnen. Grund ist ein Krankentransport.

Timoschenko hatte darum gebeten, am Dienstag ins Gericht gebracht zu werden. Weil sie nicht laufen kann, sollte ein Krankenwagen sie zum Gericht bringen, allerdings wurde der Transport aus nicht genannten Gründen auf halbem Weg zurück beordert.

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Die Richterin verlas die Diagnose, in der festgestellt wurde, Timoschenko leide lediglich unter Hüftbeschwerden und habe Hämatome auf dem linken Oberarm. Daraufhin kam es im Gerichtssaal zu Tumulten. Die etwa 50 Zuhörer riefen „Verräter“ und „Schande“. Timoschenkos Anwalt Sergej Wlasenko sagte: „Letzte Woche bestand das Gericht mit aller Macht darauf, dass Timoschenko ins Gericht kommt, heute wird ihr die Teilnahme systematisch verweigert“.

dapd

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