Islamisten bekennen sich zu Terrorakt

Zehn Tote bei Anschlag auf Strandlokal in Somalia

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Blick auf den Lido-Strand in Mogadischu. 

Mogadischu - Zehn Menschen sind bei einem Terroranschlag auf ein Strandlokal in Mogadischu getötet worden. Die Angreifer schossen um sich und nahmen auch Geiseln.

Die Zahl der Opfer nach einem Terroranschlag auf ein Restaurant in Somalias Hauptstadt Mogadischu ist auf zehn gestiegen. Rund 30 Menschen seien von den Angreifern der radikalislamischen Terrororganisation Al-Shabaab zeitweise als Geiseln gefangen gehalten worden, erklärte die Polizei am Freitag. Mindestens 15 Menschen wurden demnach verletzt.

Die Angreifer hatten das Restaurant Banadir am beliebten Lido-Strand am Donnerstagabend zunächst mit einer Autobombe angegriffen, dann schossen Kämpfer der Gruppe dort um sich und nahmen Geiseln. Die Sicherheitskräfte bekamen die Lage erst nach fast acht Stunden am frühen Freitagmorgen unter Kontrolle.

Der Anschlag ereignete sich zum Beginn des islamischen Wochenendes, wenn viele Stadtbewohner die Lido-Strandpromenade besuchen. Al-Shabaab hat dort bereits mehrfach Ziele angegriffen.

Al-Shabaab will islamischen Gottesstaat

Al-Shabaab bekannte sich in einer Radiobotschaft zu dem Anschlag. Die sunnitischen Extremisten führen immer wieder Angriffe und Anschläge in Somalia aus. Sie kämpfen seit Jahren um die Vorherrschaft in dem Staat am Horn von Afrika, um dort einen sogenannten islamischen Gottesstaat zu errichten.

dpa

 

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