Iranerin soll nun doch hingerichtet werden

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Sakineh Mohammadi Aschtiani.

Teheran - Die zum Tode verurteilte Iranerin Sakineh Mohammadi Aschtiani soll trotz internationaler Proteste offenbar doch hingerichtet werden. Nur die Art der Hinrichtung scheint noch offen.

In den zuständigen iranischen Justizbehörden werde diskutiert, ob die im Jahr 2006 des Ehebruchs schuldig gesprochene Frau durch Steinigung oder durch den Strang getötet werden solle, berichtete am Sonntag die halbamtliche Nachrichtenagentur ISNA.

Nach anhaltender Kritik aus dem Ausland schien die Todesstrafe im Juli aufgehoben worden zu sein. Anfang des Jahres wurden zwei deutsche Journalisten, die wegen eines Interviews mit Aschtianis Sohn festgenommen worden waren, nach vier Monaten Haft freigelassen.

dapd

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